Motorische Förderung

Wir wissen heute, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen körperlicher und geistiger Entwicklung. Die rechte Gehirnhälfte steuert die linke Körperhälfte und umgekehrt. Schreiben lernen mit einer schlecht entwickelten Feinmotorik kann für ein Kind eine hohe Anforderung darstellen und sich auf sein gesamtes Lernen negativ auswirken. Deshalb gehört die motorische Förderung in Kleingruppen zum Konzept unserer Schule.

Schwerpunkte der motorischen Förderung sind:

  • graphomotorische Übungen in Anlehnung an das Schreibtanz-Konzept vonRagnhild Oussoren-Voors mit musikalischer Unterstützung zur Verbesserung der Schreibqualität
  • Bewegungsparcoure mit unterschiedlichen motorischen Herausforderungen, um automatisierte Handlungsabläufe zu ermöglichen und Sicherheit bei Bewegungsabläufen zu ermöglichen
  • Konzentrationsspiele auf motorischer und kognitiver Ebene, die Konzentration in verschiedensten Situationen langfristig schult
  • Entwickeln und Erproben von sozialen Regeln, um soziales Miteinander im größeren Kontext (Klassenverband...) anzubahnen und zu unterstützen
  • Beratungsgespräche mit den Eltern in individuellem Rhythmus

Die schulische Förderung unterstützt die Kinder in der Schule unter Einbeziehung der Eltern und Lehrerinnen und Lehrer, ersetzt aber keine Therapie.

Das Projekt wird durchgeführt von der Ergotherapeutin Ute Platthaus und zum Teil finanziert durch den Förderverein der ASL.


Zu den Kinderseiten